Kein Geld, kein Strom, keine Wärme – Dokumentation über Energiearmut

//Kein Geld, kein Strom, keine Wärme – Dokumentation über Energiearmut

Kein Geld, kein Strom, keine Wärme – Dokumentation über Energiearmut

Stromsparhelfer klären auf, was die Stromfresser im Haushalt sind.
Foto: Stromspar-Check © Dietmar Gust

Immer mehr Menschen in Nordrhein-Westfalen können ihre Energiekosten nicht mehr zahlen. Rund 100 000 Mal wird allein in NRW jedes Jahr der Strom sogar abgestellt – das ist fast jede dritte Stromsperrung in Deutschland. Wer wenig Geld hat, kann sich Hilfe holen. Aber viele wissen das nicht, oder trauen sich nicht, das zeigt auch die rund Dokumenation: „Kein Geld, kein Strom, keine Wärme“ (ca. 30 Min.) vom WDR.

In diesem Beitrag fangen die Sorge von Frau Dresen aus Wuppertal (65) erst richtig, wenn die Post kommt. In manchen Monaten weiß sie nicht, wie sie die Energierechnungen noch zahlen soll. Schon wer mehr als zehn Prozent seines Einkommens für Strom und Energie ausgeben muss, gilt als energiearm. Und das ist nicht nur in Wuppertal ein Problem – im Ruhrgebiet wird besonders oft der Strom abgestellt.

Im Landesmodellprojekt „NRW bekämpft Energiearmut“ tritt die Verbraucherzentrale NRW gemeinsam mit örtlichen Grundversorgern und der Caritas in NRW den komplexen Problemen rund um Energiearmut und Energiesperren mit einer umfassenden Informations- und Beratungsoffensive entgegen.

Wer seine Energierechnungen nicht bezahlen kann, wem eine Gas- oder Stromsperre droht oder wessen Versorgung bereits unterbrochen worden ist, kann die kostenfreie Budget- und Rechtberatung bei Energiearmut in Aachen, Bielefeld, Bochum, Dortmund, Köln, Krefeld, Mönchengladbach und Wuppertal in Anspruch nehmen. Die wirtschaftliche und rechtliche Beratung der Verbraucherzentrale NRW wird zudem kombiniert mit einer Energieberatung des Verbraucherzentrale Bundesverbands oder mit dem Stromspar-Check der Caritas in NRW.

Gerade in Zeiten, in denen sich laut dem der Paritätischen Wohlfahrtsverband, die Armut auf einem historischen Höchststand befindet, soll der ganzheitliche Beratungsansatz mithelfen die Energieversorgung einkommensbenachteiligter Haushalte langfristig zu sichern sowie Energiearmut und Energiesperren wirksam und nachhaltig zu reduzieren.

 

By | 2018-05-25T14:56:08+00:00 März 13th, 2017|Allgemein|0 Comments

About the Author:

Leave A Comment